Sextant der Kriegsmarine von C. Plath aus Hamburg, gefertigt in den 1940er-Jahren. Das Instrument ist vollständig mit der originalen Holzkiste erhalten, im Deckel befindet sich der Prüfungsschein der Kriegsmarine.
Inhalt dieses Beitrags:
Der Sextant im Detail
Was ist das?
Bei dem hier gezeigten Stück handelt es sich um einen Sextanten, wie er von C. Plath, Hamburg, für die Kriegsmarine gefertigt wurde. Erhalten sind das Instrument selbst sowie die originale Holzkiste, in deren Deckel der Prüfungsschein der Kriegsmarine eingeklebt ist. Weitere Angaben und Aufnahmen zu diesem Exemplar finden sich auf german-historica.de. Auch in der Militaria-Blog-Rubrik finden sich weitere Objekte aus diesem Bereich.
Historischer Zusammenhang
In den ersten Kriegsjahren wurde diese Bauart sowohl auf U-Booten als auch auf Überwasserschiffen eingesetzt. Ab Mitte der 1940er-Jahre wurde sie schrittweise durch die moderneren Trommelsextanten ersetzt, die eine kompaktere Bauweise und eine genauere Ablesung ermöglichten. Ein Sextant der Kriegsmarine wie dieser markiert damit noch die ältere Generation der Navigationsinstrumente, bevor die Umstellung auf die Trommelbauweise einsetzte. Die Ablösung erfolgte also nicht schlagartig, sondern über einen längeren Zeitraum, in dem beide Bauarten parallel im Einsatz waren.
Gestaltung und Merkmale
Die Abnahme durch die Marine ist durch Stempel und Prüfprotokoll belegt. Das Instrument liegt komplett mit Kiste und Zertifikat vor, was bei Stücken dieser Zeit keine Selbstverständlichkeit ist. Gerade die Kombination aus Sextant, Kiste und dem im Deckel eingeklebten Prüfungsschein macht den Erhaltungszustand dieses Exemplars bemerkenswert.
Sammlerische Bedeutung
Das Stück dokumentiert die technische Ausstattung der Navigation jener Zeit. Vollständigkeit von Instrument, Kiste und Prüfungsschein macht es für Sammler militärischer Navigationstechnik interessant. Mehr zu ähnlichen Objekten aus dem Bereich Militaria findet sich in der Militaria-Infothek.
Ankauf & Bewertung
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Thomas Huss & Söhne / German Historica
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Dipl.-Ing. Thomas Huss. Alle Inhalte beruhen auf eigener fachlicher Arbeit und der Auswertung originaler Objekte und Primärquellen aus dem eigenen Archiv. Kontakt: t.huss@german-historica.de · Tel. +49 (0)173 2110274. Weitere Arbeiten: german-historica.de · militaria-kiel.de · militaria-kiel.de/militariakielsta/