Die Nahkampfspange in Gold gilt als die höchste Auszeichnung des Heeres. Die ersten Verleihungen erfolgten persönlich durch Adolf Hitler, spätere Aushändigungen unter anderem durch Heinrich Himmler.


Das offizielle Verleihungsetui

Im Zusammenhang mit den hoch offiziell und feierlich vorgenommenen Verleihungen wurden die Auszeichnungen in speziellen Etuis überreicht. In diesen Etuis wurden ausschließlich die hochwertigen, aus Buntmetall gefertigten und feuervergoldeten sogenannten „Häkchenspangen" ausgehändigt.

Die hier gezeigte Kombination

Die hier von uns gezeigte Kombination aus Nahkampfspange und Etui wurde in dieser Form aufgefunden und vermutlich vom Träger selbst zusammengestellt, da die ursprünglich überreichte Häkchenspange nicht mehr vorhanden war bzw. im oder nach dem Krieg abhandengekommen ist. In diesem Fall zeigen wir das originale Verleihungsetui in Verbindung mit einer einfachen goldenen Spange.

Zinkausführungen ohne Etui

Die einfachen Zinkausführungen der Nahkampfspange wurden dagegen in der Regel ohne Etui, meist in schlichten Pappschachteln oder Cellophantütchen mit der Aufschrift „Nahkampfspange in Gold", ausgegeben.

Eine weitergehende Darstellung zur Verleihungspraxis, zur historischen Bedeutung der Auszeichnung sowie zu bekannten Übergaben finden Sie in unserem ausführlichen Beitrag Die Nahkampfspange in Gold für den Frontsoldaten – fast unerreichbar.


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Kontakt

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Autor / fachliche Verantwortung
Thomas Huss · Dipl.-Ing. · German Historica / Militaria Kiel

Quellen: Verordnung über die Stiftung der Nahkampfspange, Reichsgesetzblatt 1942; Oberkommando der Wehrmacht (OKW), Verleihungsbestimmungen zur Nahkampfspange; Bundesarchiv (BA), Bild- und Aktenmaterial zur Verleihung der Nahkampfspange in Gold; Franz Josef Dörr: Die Inhaber der Nahkampfspange in Gold, Biblio Verlag; Fotos: Thomas Huss / german-historica, german-historica.de; eigene Recherche und Sammlungsdokumentation.